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Malteser Jugend in Regensburg

Rannasee 2017

Einmal rund um die Welt

Mitte Februar war es endlich wieder soweit! Rund 35 Kinder und Jugendliche machten sich zusammen mit ihren GruppenleiterInnen auf den Weg an den Rannasee.
In diesem Jahr stand alles unter dem Motto „Einmal rund um die Welt“. Deshalb bekamen alle Reisenden noch bevor die Hütten bezogen wurden, einen Rannapass. Nach dem Abendessen lernten sich die TeilnehmerInnen erst einmal kennen und mussten sich anhand von Begrüßungen aus aller Welt in Kleingruppen zusammenfinden. Anschließend konnten sich alle kreativ austoben und bastelten Expeditionsnamensschilder und Regenmacher, die von südamerikanischen Ureinwohnern aus getrockneten Kakteen, ihren Dornen und kleinen Steinen gebaut wurden. Die Ureinwohner benutzten die Regenmacher, um Regen für ihre Pflanzen heraufzubeschwören. Es entstanden tolle, bunte, gefiederte und beklebte kleine Kunstwerke. Den Tagesabschluss gestaltete Diözesanjugendreferentin Michaela Zwerger unter dem – leider bedeckten – Sternenhimmel zum Thema Sternstunden. Nach diesem langen Tag fielen die Kinder und Jugendlichen sofort ins Bett.

Bevor am Samstag die Reise um die Welt so richtig losging, wurde beim Morgenimpuls erst einmal all der unnötige Ballast verbrannt. Dann startete die Weltreise. An sechs Stationen reisten die TeilnehmerInnen um die Welt, sahen gigantische Wahrzeichen, begegneten Ureinwohnern und wilden Tieren, machten Mittagsrast in Südamerika bevor sie weiter quer durch Europa reisten, krönten in Asien einen Kaiser oder eine Kaiserin und endeten schließlich auf dem roten Teppich in Hollywood. In jedem Land gab es einen Stempel in den Rannapass.
Die letzte Reiseetappe führte die TeilnehmerInnen während des Gottesdienstes ins Viertelland. Jugendseelsorger Thomas Helm veranschaulichte den Kindern und Jugendlichen, wie bereichernd und wichtig es ist, offen und tolerant durch die Welt zu gehen. Nach dem feierlichen Gottesdienst folgte der Höhepunkt unserer kulinarischen Weltreise. Es wurde asiatisch gekocht und stilecht auf dem Boden sitzend mit Stäbchen gegessen. Der Tag endete mit einer kleinen Nachwanderung auf eisigen und schneebedeckten Wegen.

Am Sonntag stand nach dem Morgenimpuls noch die Reflexion, das gemeinsame Aufräumen, ein Gruppenfoto und die Abschiedsrunde auf dem Plan. Bei der Abschiedsrunde dankte Jugendreferentin Michaela Zwerger dem Programmteam für die abwechslungsreichen drei Tage und dem Küchenteam für die grandiose Verköstigung. Die GruppenleiterInnen hatten auch eine kleine Überraschung für die neue Jugendreferentin und überreichten ihr ein Zwischenzeugnis für ihr erstes Hüttenlager am Rannasee. Gott sei Dank fiel die Bewertung so gut aus, dass es auch nächstes Jahr wieder heißen wird: „Ranna wir kommen!“

Hier geht's zu den Bildern vom Rannasee 2017.

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